Presserat äußert sich zur Wichtigkeit journalistischer Recherche während der Corona-Krise

Der deutsche Presserat und seine Trägerorganisationen haben darauf hingewiesen, dass durch die Maßnahmen des Bundes und der Bundesländer, wie z.B. Ausgangssperren oder Versammlungsverbote, journalistische Recherchen nicht behindert werden dürfen. Die Sicherheits- und Einsatzkräfte dürften vor Ort getätigte Recherchen von Journalistinnen und Journalisten nicht behindern, sondern sollten diese unterstützen.

In Zeiten, in denen die Menschen auf die Informationen der Medien, insbesondere der Nachrichtenportale von Zeitungen und Zeitschriften, angewiesen seien, müssen Informationen eine besondere Verlässlichkeit aufweisen. Dies ist nur durch eine ordentliche journalistische Recherche möglich. Journalistinnen und Journalisten müssten im Umkehrschluss in der Lage sein, eine entsprechende Tätigkeit durch Vorzeigen des bundeseinheitlichen Presseausweises nachweisen zu können.

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Presserat PM vom 23.3.2020

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 20.04.2020 10:59
Quelle: Dr. Karolin Nelles LL.M., Kanzlei Schindhelm Frankfurt

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